Schrank nach Maß planen: Die 7 Schritte zum perfekten Stauraum
Warum gute Planung über das Ergebnis entscheidet
Ein Schrank nach Maß ist nur so gut wie seine Planung. Wer vorher die richtigen Fragen klärt – Maße, Inhalt, Aufteilung, Fronten – bekommt am Ende ein Möbel, das wie eingebaut wirkt und jeden Zentimeter nutzt. Wer dagegen zu schnell bestellt, ärgert sich über Fächer in der falschen Höhe oder Türen, die irgendwo anstoßen. Diese sieben Schritte führen Sie sicher durch die Planung.
1. Den Platz exakt ausmessen
Alles beginnt mit den Maßen: Breite, Höhe und Tiefe des vorgesehenen Platzes. Wichtig ist, an mehreren Stellen zu messen – Wände sind selten exakt parallel, gerade im Altbau. Notieren Sie jeweils den kleinsten Wert. Bei Nischen und Schrägen kommen weitere Maße dazu.
2. Den Inhalt festlegen
Was soll in den Schrank? Kleidung braucht Kleiderstangen und Fächer, Ordner feste Fachhöhen, Geschirr stabile Böden, Schuhe flache Einteilungen. Wer den Inhalt vorher durchdenkt, bekommt die passende Innenaufteilung statt Standardfächer, die halb leer bleiben.
3. Die Aufteilung planen
Jetzt wird aus dem Inhalt eine Aufteilung: offene Fächer für Griffbereites, Schubladen für Kleinteile, Auszüge für schwere Dinge, geschlossene Türen für alles, was verschwinden soll. Schwere und oft genutzte Dinge gehören auf greifbare Höhe, selten Gebrauchtes nach oben oder ganz unten.
4. Die Fronten wählen
Drehtüren brauchen Schwenkraum davor – in engen Räumen sind Schiebetüren oder Schwebetüren die bessere Wahl, weil sie keinen Platz zum Aufschwingen brauchen. Grifflos mit Push-to-open wirkt besonders ruhig. Überlegen Sie auch, ob Softclose gewünscht ist.
5. Dekor und Stil abstimmen
Der Schrank sollte sich einfügen, nicht herausstechen: Dekor, Farbe und Griffe stimmt man am besten auf die vorhandenen Möbel und Türen ab. Ein ruhiges Gesamtbild entsteht, wenn sich Töne und Griffbild im Raum wiederholen. Unsicher? Ein Blick aufs echte Muster hilft mehr als jeder Bildschirm.
6. Grenzen und Sonderfälle bedenken
Ehrlich geplant heißt auch, Grenzen zu kennen: Hohe Schränke müssen gegen Kippen gesichert werden, tiefe Ecken brauchen spezielle Auszüge, Hängeschränke eine tragfähige Wand. Bei Dachschrägen und Treppen ist der niedrige Bereich nur für Schubladen und flache Fächer geeignet – siehe Dachschrägenschrank nach Maß.
7. Angebot einholen – mit den richtigen Angaben
Für ein aussagekräftiges Angebot schicken Sie am besten: grobe Maße, Fotos des Platzes, die gewünschte Aufteilung und Ihren Dekorwunsch. Je mehr Angaben, desto genauer der Festpreis. Im Umkreis kommen wir zum Aufmaß und messen alles exakt ein.
Fazit
Ein Schrank nach Maß lohnt sich überall dort, wo Standardmöbel Platz verschenken oder nicht passen. Mit sauberer Planung – Maße, Inhalt, Aufteilung, Fronten, Dekor – wird daraus ein Möbel, das jahrelang passt. Haben Sie Ihr Projekt im Kopf? Jetzt anfragen und gemeinsam planen.