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Barrierefrei umbauen: Kosten senken mit Förderung

Barrierefrei umbauen: Kosten senken mit Förderung

Barrierefreies Wohnen kostet Geld – aber weniger, als viele denken, wenn man die Fördermöglichkeiten kennt und richtig nutzt. Der wichtigste Punkt vorweg: Der Antrag muss in der Regel vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Wer das übersieht, verschenkt Geld. Hier steht, welche Maßnahmen sich lohnen und wie Sie die Kosten senken.

Barrierefreier Umbau – Kosten und Förderung

Die günstigsten ersten Schritte

Barrierefreiheit beginnt selten mit dem großen Umbau. Oft genügen einzelne Maßnahmen mit großer Wirkung:

  • Breitere Türen: mindestens 80 cm lichte Breite gelten als barrierefrei, 90 cm als rollstuhlgerecht – die Maße: barrierefreie Innentüren. Als Sondermaß fertigen wir jede Breite: Innentür im Sondermaß.
  • Schwellen weg: die häufigste Stolperstelle, am einfachsten zu vermeiden.
  • Schiebetüren sparen Schwenkraum im engen Bad – Schiebetür nach Maß.
  • Greifbare Griffe statt kleiner Knöpfe.

Die gesammelten Lösungen: Barrierefrei wohnen, die sinnvolle Reihenfolge: erste Schritte.

Wo Förderung möglich ist

Es gibt mehrere Wege, die sich teils kombinieren lassen:

  • Pflegekasse: Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor, bezuschusst die Pflegekasse Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds.
  • Förderprogramme für altersgerechtes Umbauen: Zuschüsse oder vergünstigte Kredite für barrierereduzierende Maßnahmen.
  • Steuerlicher Abzug: Handwerkerleistungen im Haushalt lassen sich unter Umständen absetzen – Handwerkerkosten absetzen.

Wichtig: Bedingungen, Sätze und Fristen ändern sich regelmäßig und hängen von Ihrer Situation ab. Klären Sie den aktuellen Stand mit Pflegekasse, Förderstelle und Steuerberatung, bevor Sie beauftragen. Wir liefern die technischen Kennwerte, die Sie für die Anträge brauchen.

Vorausschauend planen spart am meisten

Der günstigste Weg ist, Barrierefreiheit bei einer ohnehin geplanten Renovierung oder im Neubau gleich mitzudenken. Die breitere Öffnung im Rohbau kostet fast nichts – das nachträgliche Verbreitern dagegen viel. Im Neubau: Neubau planen. So bleibt die Wohnung für später gerüstet, ohne heute nach Umbau auszusehen.

Das Bad: der wichtigste Raum

Im Bad ist Barrierefreiheit am wichtigsten – die Tür sollte nach außen öffnen oder als Schiebetür ausgeführt sein, damit ein gestürzter Körper den Weg nicht blockiert. Mehr: barrierefreies Bad und Badezimmer nach Maß.

Beratung anfragen

Schildern Sie uns Ihre Situation – wir sagen Ihnen, welche Maße in Ihren Öffnungen erreichbar sind und liefern die Kennwerte für Ihre Förderanträge: Jetzt anfragen.

Hinweis: allgemeine Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich sind die Bedingungen des jeweiligen Fördergebers und die geltenden Vorschriften.

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