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Brandschutztür T30 in einem Hausflur
LIY-Online Redaktion

Brandschutztür T30 – wann ist sie Pflicht?

Eine Brandschutztür T30 kann im Ernstfall Leben retten, indem sie Feuer und Rauch für eine bestimmte Zeit zurückhält. Doch wann ist so eine Tür überhaupt Pflicht – und was bedeutet „T30“ genau?

Was bedeutet T30?

Die Bezeichnung T30 steht für eine feuerhemmende Tür, die im Brandfall mindestens 30 Minuten standhält und die Ausbreitung von Feuer verzögert. Daneben gibt es T60 und T90 mit längeren Widerstandszeiten.

Wann ist eine T30-Tür Pflicht?

Brandschutztüren sind typischerweise dort vorgeschrieben, wo Brandabschnitte getrennt werden müssen, zum Beispiel:

  • zwischen Keller/Heizraum und Treppenhaus;
  • zwischen Garage und Wohnbereich;
  • in Flucht- und Rettungswegen von Mehrfamilienhäusern;
  • an Übergängen zu gewerblich genutzten Bereichen.

Die genauen Vorgaben regeln die Landesbauordnungen und das Baurecht – im Zweifel entscheidet der Brandschutznachweis des Gebäudes.

Worauf beim Kauf achten?

Wichtig sind die Zulassung, der selbstschließende Türschließer und die fachgerechte Montage inklusive passender Zarge. Passende Türen finden Sie als Brandschutztür T30 nach Maß und als T30-Innentür.

Häufige Fragen

Muss eine Kellertür feuerhemmend sein?

Häufig ja – vor allem bei Heizungs- und Technikräumen. Maßgeblich ist die Bauordnung bzw. der Brandschutznachweis.

Darf ich eine Brandschutztür selbst einbauen?

Der Einbau muss der Zulassung entsprechen; eine fachgerechte Montage ist Voraussetzung für die Schutzwirkung.

Mehr: Innentüren.

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