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Badezimmerschrank nach Maß – Stauraum, wo Standardmöbel aufgeben

Badezimmerschrank nach Maß – Stauraum, wo Standardmöbel aufgeben

Kein Raum bestraft Standardmöbel so gnadenlos wie das Bad: schmale Nischen neben dem Waschbecken, die Wand über der Waschmaschine, der tote Winkel unter der Schräge – überall Zentimeter, die ein Möbelhaus-Schrank nicht erreicht. Ein Badschrank nach Maß dreht das um: Er wird für genau Ihre Lücke gefertigt, millimetergenau, feuchtraumgerecht verarbeitet. Bei LIY-Online planen wir Ihren Badezimmerschrank gemeinsam – von der ersten Skizze bis zum fertigen Möbel.

Die typischen Einsatzorte

Die Nische: Der Klassiker – 30, 40 Zentimeter zwischen Wand und Dusche, in die kein Standardschrank passt. Nach Maß wird daraus ein schmaler Hochschrank mit erstaunlich viel Volumen: Handtücher, Vorräte, Putzmittel, alles hinter einer ruhigen Front. Wie Sie die Nische korrekt vermessen, zeigt der Beitrag Nische richtig ausmessen.

Über und neben der Waschmaschine: Der Waschmaschinenumbau verwandelt die lauteste Ecke des Bads in eine geschlossene Schrankfront – mit Stauraum darüber, wo sonst nur Wand ist.

Unter der Dachschräge: Im Dachbad ist Maßanfertigung keine Kür, sondern die einzige Lösung: Schränke, die dem Winkel der Schräge folgen und die niedrige Zone mit Auszügen erschließen. Die Planungsregeln liefert der Ratgeber Dachschrägenschrank planen.

Der Hochschrank neben dem Waschtisch: Schmal, raumhoch, mit Mischung aus Fächern und Schubladen – das Möbel, das ein kleines Bad organisiert hält.

Feuchtraum ist Pflicht, nicht Extra

Ein Badmöbel lebt in Dauerfeuchte: Duschdampf, Spritzwasser, Temperaturwechsel. Deshalb gilt bei uns, was im Bad nicht verhandelbar ist: feuchtraumgeeignete Plattenwerkstoffe, allseitig versiegelte Kanten – denn über offene Schnittkanten zieht Feuchtigkeit ins Möbel – und Beschläge, die Korrosion widerstehen. Welche Materialien im Bad funktionieren und welche nach zwei Jahren aufquellen, erklärt ausführlich der Beitrag Badschrank und Feuchtigkeit: Welches Material hält?

Front und Farbe: ruhig oder markant

Im Bad bewähren sich helle, pflegeleichte Fronten – Weiß und helle Töne lassen kleine Bäder größer wirken, gerade in fensterlosen Räumen. Wer Wärme will, holt sie über Holzoptik-Akzente ins Bad; wer Ruhe will, wählt die Front im Wandton, sodass der Schrank optisch verschwindet. Grifflose Push-to-open-Fronten halten die Linien klar und sind mit nassen Händen angenehmer zu bedienen als kleine Knöpfe.

Innenleben: vom Föhn bis zum Handtuchstapel

Gute Badplanung beginnt mit einer ehrlichen Inventur: Was muss griffbereit sein (täglich), was verstaut (Vorrat), was versteckt (Putzmittel)? Daraus entsteht die Aufteilung – flache Auszüge für Kosmetik, tiefe Fächer für Handtücher, ein hohes Fach für den Wischmopp. Nach Maß heißt auch: Steckdose im Schrank für Föhn und Zahnbürste, wenn Sie es wünschen.

So läuft Ihre Anfrage ab

1. Messen Sie die Stellfläche: Breite, Höhe, Tiefe – und notieren Sie Wasseranschlüsse, Steckdosen und Fliesenkanten im Bereich. 2. Senden Sie uns Maße und ein Foto der Situation. 3. Sie erhalten einen Aufteilungsvorschlag und ein Angebot – transparent, ohne versteckte Posten. 4. Nach Ihrer Freigabe fertigen wir passgenau. So wird aus der toten Ecke im Bad das Möbel, das jeden Morgen Ordnung hält.

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