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Mietwohnung: Möbel und Türen nach Maß – was geht, was nicht

Mietwohnung: Was geht nach Maß – und was besser nicht

Zur Miete zu wohnen heißt nicht, mit dem Beige der Vormieter leben zu müssen. Es heißt nur, dass man ein paar Dinge vorher klärt und andere von vornherein anders plant. Diese Seite ordnet, was sich ohne Diskussion umsetzen lässt, wofür man die Zustimmung des Vermieters braucht – und wie man Möbel so plant, dass sie beim nächsten Umzug mitkommen.

Ohne Weiteres möglich: alles, was zurückbaubar ist

  • Türgriffe tauschen. Die günstigste sichtbare Veränderung überhaupt: neue Drückergarnituren an allen Türen, in 15 Minuten pro Tür montiert – alte Griffe aufbewahren, beim Auszug zurückbauen. Auswahl: Türgriffe, Anleitung: Türklinke wechseln.
  • Freistehende Möbel nach Maß. Ein Schrank, der exakt in die Nische passt, aber nicht verschraubt ist, bleibt Ihr Eigentum und zieht mit um – wenn er entsprechend geplant wurde (dazu unten mehr).
  • Schiebetür vor der Wand. Wird an Wand oder Decke geschraubt, hinterlässt nur Dübellöcher – vergleichsweise unkritisch. Was die Wand dafür leisten muss: Voraussetzungen.
  • Garderobe und Stauraum im Flur – flach geplant, damit der Durchgang bleibt: Garderobe für den schmalen Flur.

Vorher mit dem Vermieter klären

Türen, Zargen und fest eingebaute Elemente gehören zur Mietsache. Ein Austausch ist oft möglich – aber er will abgesprochen und schriftlich festgehalten sein, inklusive der Frage, was beim Auszug passiert. Bewahren Sie in jedem Fall die Originalteile auf; das ist der häufigste Streitpunkt. Was dabei üblich ist und wer welche Kosten trägt, steht im Beitrag Wohnungstür austauschen in der Mietwohnung. Auch Kernbohrungen – etwa für eine Abluft-Dunstabzugshaube – brauchen die Erlaubnis: Abluft oder Umluft?

Hinweis: Das sind Praxishinweise, keine Rechtsberatung – maßgeblich ist Ihr Mietvertrag.

Der Trick: Möbel, die umziehen können

Maßmöbel gelten als etwas, das man nur im Eigentum plant. Das stimmt nur, wenn man sie falsch plant. Mit drei Entscheidungen wird aus dem Einbauelement ein Möbel, das mitgeht:

  • Modular statt monolithisch: mehrere Korpusse nebeneinander statt eines durchgehenden Einbaus – einzeln transportabel, in der neuen Wohnung neu kombinierbar. Prinzip: Schranksystem nach Maß.
  • Passleisten statt Passkorpus: Die Anpassung an die schiefe Wand übernimmt eine schmale Leiste, nicht der Korpus selbst. Beim Umzug bleibt die Leiste, der Schrank geht mit.
  • Standardtiefen bei den Korpussen, Sondermaß nur in Breite und Höhe – das erhöht die Chance, dass die Teile anderswo wieder zusammenpassen.

Wo Maßarbeit zur Miete besonders lohnt

Genau dort, wo Standardmöbel Fläche verschenken und die Wohnung klein wirken lassen: im schmalen Altbauflur, in der Nische neben der Wohnungstür, unter der Dachschräge, in der Kammer ohne Fenster. Die Lösungen gesammelt: Kleine Räume: Stauraum nach Maß und Altbau: Türen und Möbel nach Maß.

Wenn die Türen bleiben müssen

Auch dann lässt sich viel verbessern, ohne etwas auszutauschen: Schleifende Türen lassen sich justieren (Bänder einstellen), Zugluft und Flurgeräusche hängen meist an der Dichtung (Türdichtungen), und ein klemmendes Schloss ist ein Ersatzteil, kein Fall für den Vermieter (Schlösser & Bänder). Steckt eine alte Stahlzarge in der Wand und stört nur das Blatt: Renovierungstür für Stahlzargen.

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Schildern Sie uns Ihre Situation – wir planen so, dass die Lösung zu Ihrem Mietverhältnis passt und im Zweifel mit umziehen kann: Jetzt anfragen.

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