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Innentür mit Zarge im umgenutzten Bauernhaus eingebaut
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Vom Bauernhaus zum Wohnhaus: Türen, Schränke und Küchen bei der Umnutzung planen

Vom Bauernhaus zum Wohnhaus: Türen, Schränke und Küchen bei der Umnutzung planen

Alte Hofstellen und Bauernhäuser werden im ländlichen Münsterland häufig umgenutzt – aus dem Stall wird ein Wohnraum, aus der Deele ein offener Wohnbereich, aus der Scheune eine Ankleide. Das Ergebnis sind großzügige, charaktervolle Häuser, in denen es aber genau eine Sache nicht gibt: ein Normmaß. Wer hier plant, plant für Sonderfälle – und genau dort spielt Maßarbeit ihre größte Stärke aus.

Innentür mit Zarge im umgenutzten Bauernhaus eingebaut

Die großen Öffnungen: Chance und Aufgabe

Das Erste, was in einem umgenutzten Bauernhaus auffällt, sind die Öffnungen: breite Durchgänge, wo früher Tore waren, hohe Deelen-Öffnungen, Räume, die ineinanderfließen. Standardtüren passen hier nie – dafür gibt es bessere Antworten:

Die Deele: der offene Kern

Die ehemalige Deele wird oft zum offenen Wohn-Ess-Koch-Bereich – das Herzstück der Umnutzung. Hier lohnt sich sorgfältige Planung: Eine Küche, die diesen großen Raum ordnet statt ihn zu zerteilen, mit einer Theke oder Insel als natürlicher Grenze – Küche mit Theke, Planung: Insel und Theke planen. Im ländlichen Kontext passt oft der Landhausstil, ohne kitschig zu werden – wie man ihn konsequent umsetzt: Landhausstil richtig.

Stauraum: der eigentliche Gewinn

Umgenutzte Höfe haben Platz – aber selten dort, wo Standardmöbel ihn nutzen können. Nischen in dicken Bruchsteinwänden, Raum unter alten Treppen, hohe Wände bis unters Dach. Genau das füllt Maßarbeit:

Die krummen Wände: kein Problem, sondern Normalfall

In alten Höfen ist keine Wand gerade und kein Boden ganz eben. Der Trick ist immer derselbe: Der Korpus wird im Lot gebaut, die Anpassung an den realen Wandverlauf übernimmt eine vor Ort zugeschnittene Passleiste – so bleiben Fronten und Auszüge funktionsfähig, während das Möbel bündig aussieht: Schrank an schiefer Wand. Bei den Türen gilt dasselbe in grün: Sondermaß und Zargen auf die reale Wandstärke – gesammelt: Altbau: Türen und Möbel nach Maß.

Feuchte, Klima, Bausubstanz

Ehemalige Wirtschaftsgebäude waren nicht als Wohnraum gedacht – Feuchte aus dem Mauerwerk, unterschiedliche Temperaturen und Bauphysik sind ein Thema, das in Fachhand gehört. Für Türen und Möbel heißt es: feuchteunempfindliche, maßhaltige Oberflächen wählen (CPL-Türen) und Schränke an Außen- und Kellerwänden hinterlüften. Wo Türen zwischen sehr unterschiedlich temperierten Bereichen sitzen, zählt die Klimaklasse: was das bedeutet.

Denkmalschutz nicht vergessen

Historische Hofanlagen stehen häufig ganz oder teilweise unter Schutz. Was sich ändern lässt, klären Sie vor Beginn mit der Denkmalbehörde – die Orientierung dazu: Denkmalschutz und Türen.

Umnutzung gemeinsam planen

Eine Hofumnutzung ist ein großes Projekt – und selten eines, das auf einmal fertig wird. Sagen Sie uns, in welcher Phase Sie stehen und welche Räume anstehen; wir planen Türen, Schränke und Küche so, dass sie über die Etappen zusammenpassen: Anfrage senden. Auf Wunsch mit Aufmaß vor Ort: Aufmaß- und Montageservice. Das Gesamtkonzept: Komplett ausstatten.

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