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View compareRaumteiler nach Maß – Schrank, Regal oder Schiebetür?
Raumteiler nach Maß – trennen, ohne eine Wand zu bauen
Offene Grundrisse sind großzügig – bis man darin wohnen muss. Der Esstisch liegt im Sichtfeld des Sofas, der Arbeitsplatz mitten im Wohnzimmer, das Bett in einem Raum, der eigentlich zu groß ist. Ein Raumteiler löst das, ohne Baugenehmigung, ohne Putz und ohne dass der Raum danach in zwei dunkle Hälften zerfällt. Der Trick liegt darin, die richtige Bauart für die Situation zu wählen.
Die vier Bauarten – und wann welche passt
1. Der Schrank als Raumteiler. Die effizienteste Lösung, weil sie doppelt arbeitet: Stauraum zur einen Seite, ruhige Fläche zur anderen. Klassisch im Schlafzimmer – Kleiderschrank hinter dem Bett, davor die Ankleide-Zone. Wichtig: Die Rückseite ist Wohnraum-Ansicht und braucht eine echte Front, keine Pressspanplatte. Passend dazu: Schiebetürenschrank und Begehbarer Kleiderschrank.
2. Das offene Regal. Trennt, ohne Licht zu nehmen – richtig dort, wo der Raum luftig bleiben soll. Je nach Bestückung wird daraus mehr oder weniger Sichtschutz: Bücher dicht gestellt trennen fast wie eine Wand, einzelne Objekte lassen den Blick durch. Nach Maß bis unter die Decke: Regalsystem und Bücherregal nach Maß.
3. Die Schiebetür. Die einzige Lösung, die sich öffnen lässt – tagsüber offener Raum, abends getrennter Bereich. Braucht keinen Schwenkraum, nur freie Wandfläche zum Parken: Schiebetür nach Maß. In Glas bleibt der Raum auch geschlossen hell: Glas-Schiebetür, im Industrial-Look mit schwarzen Sprossen: Lofttüren.
4. Die halbhohe Trennung. Ein Sideboard, eine Theke oder ein niedriges Regal markiert die Zone, ohne den Raum optisch zu teilen – ideal zwischen Küche und Wohnbereich: Küche mit Theke und Sideboard nach Maß.
Die Frage, die vorher geklärt gehört: Wie dicht soll es sein?
Das ist der Punkt, an dem die meisten Planungen schiefgehen. Ein Raumteiler kann Blicke trennen, Licht durchlassen und Geräusche kaum aufhalten – alles drei gleichzeitig geht nicht. Wer echte Ruhe braucht (Schlafen, Homeoffice mit Calls), kommt um eine dichte, gedämmte Lösung nicht herum – was Glas dabei leisten kann, steht in Glastür und Schallschutz. Wer nur Ordnung im Blickfeld will, fährt mit Regal oder halbhoher Trennung besser – und behält das Licht.
Licht mitdenken
Jeder Raumteiler nimmt der hinteren Hälfte Tageslicht. Drei Gegenmittel: hohe, schmale Regalfelder statt geschlossener Flächen; eine Glas- oder Spiegelfront, die Licht zurückwirft; oder ein Element, das nicht bis zur Decke geht. Wenn eine geschlossene Lösung nötig ist, gehört Licht auf die dunkle Seite eingeplant – LED-Profile lassen sich direkt in Regal oder Schrank integrieren (Technik dazu).
Typische Situationen
- Schlafbereich im großen Zimmer: raumhoher Schrank quer gestellt – Stauraum zur Schlafseite, glatte Front zum Wohnbereich.
- Homeoffice im Wohnzimmer: Schiebelösung oder Regal, das den Arbeitsplatz abends verschwinden lässt – Homeoffice nach Maß.
- Zwei Kinder, ein Zimmer: Regal oder Doppelschrank als Mittelachse – Kinderzimmer nach Maß.
- Küche im offenen Wohnraum: Theke oder Halbinsel als Grenze – die Planungsregeln: Insel und Theke planen.
- Kleine Wohnung: Trennung ja, aber ohne Flächenverlust – Kleine Räume: Stauraum nach Maß.
Technisch wichtig: Standfestigkeit
Ein freistehendes, raumhohes Element muss oben gehalten werden – an Decke oder Seitenwand. Wo das nicht geht, planen wir niedriger oder mit größerer Tiefe im Sockel. Das klären wir vorab anhand Ihrer Fotos, nicht auf der Baustelle.
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Senden Sie uns Grundriss oder Fotos mit Maßen und eine Zeile dazu, was getrennt werden soll – wir schlagen die passende Bauart vor: Jetzt anfragen.
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