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Küche planen: Die 5 Grundregeln, die für jeden Grundriss gelten
Ilyas Khan

Küche planen: Die 5 Grundregeln, die für jeden Grundriss gelten

Es gibt hunderte Kühentrends und genau fünf Regeln, die darüber entscheiden, ob eine Küche im Alltag funktioniert. Sie gelten für die kleine Zeile genauso wie für die große Wohnküche mit Insel – und wer sie kennt, erkennt in jeder Planung sofort die Schwächstellen. Hier sind sie, in der Reihenfolge, in der geplant werden sollte.

Regel 1: Erst der Bedarf, dann der Grundriss

Die beste Kühenplanung beginnt nicht am Zeichenbrett, sondern in der alten Küche: Was wird täglich benutzt, was lagert, was fehlt? Wie viele Personen kochen – und kochen sie gleichzeitig? Wer viel vorrätig hält, plant Stauraum anders als der Frischeinkäufer. Diese Inventur dauert eine Stunde und verhindert die teuerste Fehlerkategorie überhaupt: die Küche, die für ein anderes Leben geplant wurde.

Regel 2: Die fünf Zonen in der richtigen Reihenfolge

Jede funktionierende Küche besteht aus fünf Zonen: Bevorraten, Aufbewahren, Spülen, Vorbereiten, Kochen. Der Trick liegt in ihrer Reihenfolge – sie sollte dem Arbeitsablauf folgen, damit die Zutaten in eine Richtung wandern statt hin und her. Die wichtigste Einzelentscheidung darin: Die Vorbereitungszone gehört zwischen Spüle und Kochfeld und braucht mindestens 80 bis 90 Zentimeter freie Arbeitsplatte – es ist die meistgenutzte Fläche der ganzen Küche.

Regel 3: Das Arbeitsdreieck kurz halten

Kühlschrank, Spüle und Herd bilden das klassische Arbeitsdreieck – zwischen ihnen legen Sie beim Kochen die meisten Wege zurück. Als Faustregel gilt: kein Schenkel deutlich über anderthalb Meter, keine Hindernisse und keine Laufwege quer hindurch. In der geraden Zeile wird aus dem Dreieck eine Linie – dann zählt die Reihenfolge Kühlschrank → Spüle → Vorbereitung → Herd. Wie sich das Dreieck in der Eckküche löst, zeigt der Beitrag Küche in L-Form planen; ob eine Insel es verbessert oder verstellt, klärt der Vergleich Insel oder Theke?

Regel 4: Bewegungsflächen sind keine Verschwendung

Vor jeder Schrankzeile gehören rund 120 Zentimeter freie Fläche – so lassen sich Auszüge und Gespülschrank öffnen, während jemand vorbeigeht. Bei zwei gegenüberliegenden Zeilen und rund um Inseln gilt dasselbe Maß auf allen Seiten. Die verführerischste Planungssünde ist, diese Luft für einen Schrank mehr zu opfern – und dann jahrelang im eigenen Weg zu stehen. Stauraum gewinnt man eleganter über die Höhe: raumhohe Schränke und die konsequente Nutzung schwieriger Ecken, bis hin zur Küche unter der Dachschräge, wo Maßfertigung jeden Winkel erschließt.

Regel 5: Höhen, Licht und Strom von Anfang an

Drei Dinge lassen sich später kaum korrigieren: die ArbeitsHöhe – sie gehört auf Ihre Körpergröße abgestimmt, die Grundlagen liefert der Beitrag Arbeitsitöhe und Ergonomie –, das Licht über den Arbeitszonen, dessen Planung der Ratgeber Kühenbeleuchtung planen übernimmt, und die Steckdosen: lieber vier zu viel als eine zu wenig, plus Starkstrom am Herdplatz. Wer diese drei Punkte in der ersten Skizze mitzeichnet, spart die teuersten Nachrüstungen.

Von der Regel zur eigenen Küche

Bedarf, Zonen, Dreieck, Bewegungsfläche, Höhen – wer diese fünf Punkte auf seinen Grundriss anwendet, hat die Planung zu achtzig Prozent geschafft. Den Rest übernehmen wir: Senden Sie uns Grundriss und Maße, Sie erhalten einen Planungsvorschlag, der die Regeln auf Ihren Raum übersetzt. Was der Weg bis zur montierten Küche kostet und wie er abläuft, zeigen die Beiträge Was eine Maßküche wirklich kostet und Der Ablauf von Anfrage bis Montage. Und wer seine Geräte behalten will, liest vorher Küche ohne Geräte kaufen.

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